David Pawn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit dem Autor David Pawn

 

 

 

 

1. Wie alt bist Du? Wo kommst Du her?

Ich bin 1961 in Magdeburg geboren und lebe jetzt in Dresden.

 

2. Welche Hobbies hast Du neben dem Schreiben?

Zunächst einmal muss ich sagen, „Schreiben“ ist ein Hobby bei mir.

„Lesen“ ist hier ja sonst die übliche Antwort, aber da bin ich bei weitem nicht so schnell wie viele meiner Leser.  Außerdem spiele ich ganz gern. „Magic – the Gathering“ steht da hoch im Kurs, falls jemand mal davon gehört hat.

 

3. Wie ist Deine familiäre und berufliche Situation?

Verheiratet, Kinder und inzwischen auch ein Enkelkind. Ich arbeite als Softwareentwickler in Leipzig.

 

4. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Schwere Frage, nächste Frage. Nein! Ich weiß das eigentlich gar nicht mehr. Irgendwann mit zehn oder elf Jahren habe ich angefangen, die Geschichten aufzuschreiben, die ich  mir vorher nur so ausgedacht hatte. Das hat sich immer fortgesetzt. Hin und wieder habe ich längere Pausen gemacht. Die letzte dauerte von 1991 bis 2013, aber der Geschichtenerzähler war nie wirklich tot.

 

5. Wann hast Du denn mit dem Schreiben begonnen?

Siehe oben – irgendwann um 1971 herum.

 

6. Wie viele Veröffentlichungen hast Du schon und welche?

14 – Als wichtigste meine „Zaubertränke“-Reihe über die Magier im Harz in Anlehnung an Frau Rowlings berühmte Serie. Ein paar Bände mit Kurzgeschichten aus dem Horror-Genre und noch ein paar Fantasy-Romane.  „Joslyn Myers“ ist mein erster Ausflug in den Wilden Westen.

 

7. Wie schwierig war es für Dich Dein Buch zu veröffentlichen?

Ich bin ja Selfpublisher. Da muss man nur den Mut finden, sich der Kritik des Lesers zu stellen.

 

8. Wie stellst Du Dir Deine schriftstellerische Zukunft vor?

Hin und wieder ein paar Verkäufe mehr wären schon nicht schlecht. Dann  könnte ich meine Rente aufbessern. Quatsch! Solange ich Ideen habe und meine Leser Spaß an meinen Büchern werde ich weitermachen. Allerdings bin ich so der Typ, der auch irgendwann mal wieder eine längere Pause einlegt. Im Moment sieht es aber noch nicht danach aus.

 

9. Möchtest Du was zu Deinem aktuellen Roman „Joslyn Myers“ sagen?

Es war der erste Roman, den ich mit einer Kollegin gemeinsam verfasst habe. Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert, aber am Anfang war es schwieriger als man es sich vielleicht vorstellt.  Ich bin ja der typische Bauchschreiber – Plot, das unbekannte Wesen. Das funktioniert aber nicht, wenn man zu zweit arbeitet. Da muss man wenigstens den nächsten Schritt kennen, ehe man ein Kapitel beginnt. Und Asta hat hin und wieder sehr extreme Ansichten darüber, was man dem Leser zumuten kann und was nicht, da musste ich bremsen.

 

10. Was ist Deine Motivation zu Schreiben bzw. Deine Inspiration?

Spaß am Ausdenken von Geschichten ist meine Motivation. Ob ich konkrete Inspirationen habe, weiß ich gar nicht so genau. Manchmal sind es kurze Beobachtungen, die eine Geschichte erwecken. Manchmal ärgere ich mich auch über andere Texte und denke, das kann man anders machen. Wie jetzt aktuell, da will ich auch mal einen Vampirroman schreiben. Aber ohne Schmalz und Küsse.

 

11. Wie zufrieden bist Du mit Deinen bisherigen Veröffentlichungen? (Leserreaktionen etc.)

Ich habe bisher sehr viel Lob bekommen. Mein erster Versuch nach zwanzig Jahren Pause noch nicht so sehr. Heute halte ich den selbst für verbesserungswürdig. Aber mit den Zaubertränken ging es los. Natürlich kann ich mit den großen SPlern nicht mithalten, aber ich freue mich, wenn Leute mir sagen, dass ein Buch ihnen Freude bereitet hat.

 

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!

 

 

 

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